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	<title>Arbeit - 2.0</title>
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	<description>Arbeiten heute - Arbeit die Spaß macht</description>
	<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 09:28:51 +0000</pubDate>
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		<title>Appell an grüne Politik: Bei Giften bitte alle Kosten bei Betrieben internalisieren</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 09:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben kein Problem mit Atomkraftwerken - Nein? - wir haben ein Argument mit der Wirtschaft! Wirklich alle Argumente Pro Atomkraft hängen mit Wirtschaftlichkeit zusammen. Kein einziges Argument geht auf den Verbraucher, die Gesundheit der Weltbevölkerung oder die &#8220;echten&#8221; Risiken der Atomenergie ein. Arbeitsplätze und die soziale Situation der Mitarbeiter einzelner Unternehmen sind schlagende Argumente. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben kein Problem mit Atomkraftwerken - Nein? - wir haben ein Argument mit der Wirtschaft! Wirklich alle Argumente Pro Atomkraft hängen mit Wirtschaftlichkeit zusammen. Kein einziges Argument geht auf den Verbraucher, die Gesundheit der Weltbevölkerung oder die &#8220;echten&#8221; Risiken der Atomenergie ein. Arbeitsplätze und die soziale Situation der Mitarbeiter einzelner Unternehmen sind schlagende Argumente. Und tatsächlich ist es so: Wer Mikymauslöhne erhält und damit gerade eben so seine Familie über die Runden bekommt, hat Angst, will keine hohen Kosten für Unternehmen; Und stimmt dann gerne für die Atomkraft. Diese Doppelmoral wird für Arbeitnehmer später doppelt fatal. Doch weiss er es zur Zeit noch nicht!</p>
<h1>Die AKW und Kohle Falle</h1>
<p>Man muss kein Physiker sein um eine sehr einfache und rationale Tatsache zu verstehen: Alles, aber auch wirklich Alles auf diesem Planeten gibt es nur endlich oft. Diese sehr einfache Formel ist die bösartigste Tatsache gegenüber einer wachstumsorientierten Marktwirtschaft. Egal was wir machen, egal wo wir es fertigen lassen, irgendwann werden bestimmte Güter oder Rohstoffe knapp. Knapp, weil wir sie alle verbraucht haben! Im Widerspruch zu dieser Tatsache träumen manche Unternehmer den Traum vom unendlichem Wachstum. In Talkshows sind es mittelständische Unternehmer oder CDU- oder FDP-Politiker, die alternative Denkweisen geradezu beleidigend anprangern und als unrealistisch darstellen. Die unrealistischste Denkweise von allen aber ist zu glauben dass es mit &#8220;Höher, Schneller, Weiter&#8221; niemals aufhört. Nicht wir Menschen werden hier das Limit setzen, sondern die Natur. Und wenn es die Natur nicht schafft, dann wird es die Physik sein, die uns die Grenzen unserer Schaffenskraft vor Augen führt. Unabhängig der Gefahren der atomaren Energiegewinnung haben wir es auch hier mit Knappheit zu tun. Diese Knappheit ist bereits da - nur sieht sie Niemand. An radioaktiven Brennstäben mangelt es uns nicht. Aber sehr Bald an Raum. Raum für die Endlagerung. Noch immer knuspern wir an der Suche nach Endlagern für unsere verbrauchten Brennstäbe herum. Solange bis es Endlager gibt, bleibt das Zeug  in Zwischenlagern. Vereinfacht ausgedrückt sind Zwischenlager nichts weiteres als &#8220;etwas bessere&#8221; Hangars. Die Fässer stehen einfach irgendwo auf dem Boden und warten auf ihre Lagerung. Und der Müll muss bald irgendwohin weggebracht werden, wo ihn keiner Findet. </p>
<p>Eben diese Knappheit der Güter und des Raumes ist eine der Gründe, warum unsere Marktwirtschaft nicht mehr ewig so sein kann wie bisher. Exponentielles Wachstum existiert in der Natur nicht. Auch in der Wissenschaft gibt es das nicht. Gültige Formeln, in denen Exponentialfunktionen vorkommen enthalten immer auch ein Glied, das dieses Wachstum dämpft. Die Regelungstechnik berechnet mit grossem Aufwand stabile Systeme. All das ist der Kampf gegen exponentielles Wachstum. nur unsere Wirtschaftsordnung nimmt naiver weise an es ginge. Das ist aber falsch. Die Natur und die Gesellschaft hat da ihre Mittel: Der natürliche Dämpfer des Wachstums ist die Pleite. Die Pleite erst macht aus der Wirtschaftsordnung ein Wirtschaftssystem. Wir Menschen müssen unsere Wirtschaftsordnung neu bedenken. Den darin liegt die Ursache für all das übel. Ohne diese Wirtschaftsordnung hätten wir auch nie AKWs gebaut.</p>
<h1>300 Jahre Raum verloren für wenige Monate Energie</h1>
<p>Das Verhältnis zwischen Lagerungsdauer und Energiegewinnung kann egoistischer nicht sein. Binnen weniger Jahrzehnte, jetzt sechs an der Zahl, verbrauchten wir radioaktive Substanzen. Diese Substanzen müssen jetzt irgendwo gelagert werden. Und zwar nicht für ein oder zwei Jahre, sondern für 300 Jahre und mehr. Mindestens zehn Generationen lang müssen wir nun dafür Sorge tragen, dass die Fässer dicht sind und nichts ausläuft. Um dies mal zu dramatisieren: Schmeissen Sie einmal eine Bierdose ins Meer. Sie können dabei zuschauen, wie sie sich auflöst. Zehn Generationen lang müssen wir Lagerkosten berappen - um es mal in Zahlen der Wirtschaft auszudrücken. Zehn Generationen müssen sich um den Müll kümmern, den wir produziert haben um Metallteile für unsere Autos herzustellen. Autos, die es in 300 Jahren nicht mehr gibt. Generationengerecht ist das nicht. </p>
<p>Wenn wir von heute 300 Jahre zurückrechnen, ergibt sich das Jahr 1711. Stellen Sie sich vor, der Müll, den die Menschen im Jahre 1711 produziert hätten dürfte heute erst von uns ausgegraben werden. Und das gilt nur für die &#8220;leichten&#8221; radioaktiven Stoffe. Für Plutonium 236 wird eine Halbwertszeit von 80 Millionen Jahren angegeben. In 80 Millionen Jahren ist erst die Hälfte des Stoffes zerfallen. 80 Millionen Jahre unbegehbarer Raum für wenige Monate Strom? Ist das der Preis den wir dafür zahlen wollen? Wer wird in 80 Millionen Jahren auf diesem Planeten leben? Werden es spielende Kinder sein, die in den Fässern herumwühlen? Gibt es unseren Planeten dann noch? In diesem Falle heisst es kurz: Der Raum für die Endlagerung auf diesem Planeten ist für biologische Lebensformen wie wir es sind für immer unbegehbar. Würden wir diese Lagerungskosten den Unternehmern internalisieren, sprich, die Unternehmen müssten es zahlen und die Unternehmen müssten sich dagegen versichern (Ja, Atomkraftwerke werden nicht versichert, weil das unmöglich ist); sehr schnell würde der Geschäftsführer der Anlage das wirtschaftliche Aus unterstellen.</p>
<h1>Warum aussteigen? Oder besser: Endlich Einsteigen!</h1>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten, den bilologischen und sozialen Supergau zu verhindern: Entweder kann der Gesetzgeber die sogenannten externen Kosten internalisieren, also die Verursacher für Umwelt- und Gesundheitsschäden zahlen lassen, oder er kann gefährliche Stoffe schlicht verbieten. Mit Verboten produziert man immer Missbrauch und Schattenwirtschaften (wie die Maffia). Wenn die Vorschriften festlegen, dass die Stoffe verwendet werden dürfen, wenn gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden, ist der Sache bereits gedient. Es möchte Niemand die Wirtschaft abschaffen. Niemand möchte Bequemlichkeit verbieten. Wenn wir aber nur ein oder zwei Stellschrauben an unserer Wirtschaftsordnung drehen, wird aus der grauen, Menschenverachtenden Raubtierwirtschaft eine Leidenschaftsgetriebene holistische dynamische Wirtschaft, die endlich ein System ist und im Einklag mit den Bedürfnissen von Mensch und Natur Produktivprozesse auslöst, die positiv sind. Die Wirtschaft sollte dafür da sein uns zu dienen und aus unseren gemeinsamen Kräften zu schöfpen, nicht wie heute unsere Kräfte zu schröpfen und sich gegen uns zu wenden. Hierfür müssen nur drei wesentliche Merkmale implementiert werden:</p>
<p>1. Konsum muss besteuert werden, sonst nichts<br />
2. Einkommen muss von Arbeit und Wirtschaft getrennt werden<br />
3. Wirtschaftsprozesse müssen dynamisch werden, der Gesetzgeber muss externe Kosten internalisieren</p>
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		<title>Atomausstieg selber machen!</title>
		<link>http://arbeitzwonull.de/797-atomausstieg-selber-machen</link>
		<comments>http://arbeitzwonull.de/797-atomausstieg-selber-machen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 17:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Nachrichten hört man vieles über den AKW-GAU in Japan. Und wieder gehen die Diskussionen in der Politik los.
Lasst euch doch von eurer Regierung nicht verarschen. Macht es doch einfach selbst!
Ihr könnt easy (auch online) den Stromanbieter wechseln. Zu empfehlen ist Greenpeace-Energy oder Naturstrom. Diese Anbieter sind zertifiziert und werden regelmäßig kontrolliert. 
Böse Zungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://arbeitzwonull.de/wp-content/uploads/2011/03/radioaktiv-300x286.gif" alt="radioaktiv" width="300" height="286" class="alignleft size-medium wp-image-796" />In den Nachrichten hört man vieles über den AKW-GAU in Japan. Und wieder gehen die Diskussionen in der Politik los.</p>
<p>Lasst euch doch von eurer Regierung nicht verarschen. Macht es doch einfach selbst!</p>
<p>Ihr könnt easy (auch online) den Stromanbieter wechseln. Zu empfehlen ist <a href="http://http://www.greenpeace-energy.de/">Greenpeace-Energy</a> oder <a href="http://www.naturstrom.de/">Naturstrom</a>. Diese Anbieter sind zertifiziert und werden regelmäßig kontrolliert. </p>
<p>Böse Zungen behaupten gerne: &#8220;Ja und? Dann kommt aber trotzdem Atomstrom aus unserer Steckdose.&#8221;<br />
Und das ist auch richtig. Aber wir haben es hier mit einer Marktwirtschaft zu tun. Die Nachfrage macht den Markt. Wenn es keine Nachfrage nach Atomstrom mehr gibt, machen die Anbieter schlicht pleite.</p>
<p>Das können wir alle machen. Und dafür brauchen wir keine verblendete Regierung.</p>
<p>Also los! Macht den Ausstieg selber, und wechselt endlich den Anbieter. </p>
<p>P.S.<br />
Naturstrom ist in manchen Kommunen sogar billiger als der Standard-Strom!</p>
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		<item>
		<title>Karl-Theodor zu Guttenberg ist deutscher Prototyp</title>
		<link>http://arbeitzwonull.de/790-karl-theodor-zu-guttenberg-ist-deutscher-prototyp</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 18:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Das gibt es nur in Deutschland!]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo bleibt unser guter alter Journalismus? Diese Frage muss ich mir stellen, wenn ich mir unsere aktuelle Zeit anschaue. Guttenberg hat geschummelt. Er hat sich ein Stück Papier durch Abschreiben ergaunert. Was ist aber mit seiner Politik? Hat irgendjemand das komplette Auseinanderbauen unserer Armee kritisiert? Niemand! Interessiert ja keinen. Aber das Abschreiben der Doktorarbeit war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo bleibt unser guter alter Journalismus? Diese Frage muss ich mir stellen, wenn ich mir unsere aktuelle Zeit anschaue. Guttenberg hat geschummelt. Er hat sich ein Stück Papier durch Abschreiben ergaunert. Was ist aber mit seiner Politik? Hat irgendjemand das komplette Auseinanderbauen unserer Armee kritisiert? Niemand! Interessiert ja keinen. Aber das Abschreiben der Doktorarbeit war das grosse Thema! Wen interessieren denn heut zu Tage noch Zeugnisse? In der Arbeit zeigt sich das Talent. Diplome, Zeugnisse sind doch schon längst kein qualifizierendes Zertifikat mehr. Es gibt Abiturienten, die nicht lesen und rechnen können!</p>
<p>Wahrscheinlich hat auch der Cousin von Guttenberg (der Filmemacher) Filmvorlagen geklaut und ergaunert. Man sagt ja, sowas liegt in der Famile. Die Familie ist ja auch reich. Wie wird man reich? Durch Ehrlichkeit auf jeden Fall nicht.</p>
<p>Schaltet doch mal das Fernsehn an! Es kommt die Superstars-Sendung, die Kopie dieser und die Kopie von der Kopie. Es gibt den Restaurantretter1, Restaurantretter2 und den Restaurantretter3. Wir schauen Handwerkern beim schönrenovieren zu. Und Handwerkern, die armen Menschen helfen und Handwerkern, die zusammengestürzte Brücken retten. Wir sehen den Leuten beim Kochen zu und beim Kochen und kochen und kochen. Und wenn das zu langweilig ist schauen wir die Supernanny, die böseste Familie der Welt und Bullshit quadrat.</p>
<p>Eine Kopie von der Kopie von der Kopie von der Kopie! Ein Plagiat nach dem anderen. Auch bei den Filmen sieht es nicht anders aus. Natürlich muss jetzt alles 3D sein, alles kommt aus dem Computer. Und es werden täglich mehr Filme. Wenn ich aber vor dem Kino stehe, frage ich mich was ich denn schauen soll. Das habe ich doch schon alles gesehen! Hallooooo! Das Drehbuch ist auch wichtig!</p>
<p>Guttenberg machte das was alle machen: Kopieren, abschreiben, schummeln.</p>
<p>Und was ist mit unseren Journalisten?<br />
Der ADAC Präsident Peter Meyer hat sich zum E10 Sprit im Vorwort des ADAC-Magazines geäußert: Es wurden Informationenen noch und nöcher verteilt. Wer ein bischen googlet weiss was E10 Sprit macht und wie es funktioniert. Sich den billigsten Preis für eine Digicam zu googlen kann ja jeder. Aber herausfinden, ob eine Karre E10 tanken kann? Das kann wohl keiner. Zumindest wenn man unserer Regierung glauben darf. Und dann kommen Magazine wie der Spiegel und gießen noch Benzin in die Wunde. Und wo kommt denn der Bioalkohol her? Aus Maisfeldern; Die eigentlich zur Ernährung gedacht waren. Hanf tut es doch auch! Wächst schnell, ist genügsam. Kiffen für die Autolobby! Das darf doch alles nicht wahr sein! Was zum Henker macht denn unsere vierte Staatsgewalt gerade? Journalisten Deutschlands wo seid Ihr? Aufklärung, Faust hoch! Wo ist das? Es darf zur Zeit ein wenig mehr &#8220;Volker Pispers&#8221; sein!</p>
<p>Der durchschnittliche Leser der Bildzeitung hat den Kopf so eng, dass nicht mal ein Ziegelstein hineinpassen würde. Aber höre ich da etwa &#8220;linke&#8221; Tendenzen bei der Bild? Und wer schreibt bei der Bild ab? ALLE! Ich glaube es Hackt!</p>
<p>Ich könnte eine Melange aus erbrochenem und weiteren Körpersäften auf den Teppich ergießen, wenn ich mir anschaue, wie schamlos es sich unsere Regierung derzeit erlaubt uns ins Gesicht zu lügen und dabei nicht einmal rot zu werden. Früher haben sie sich wenighstens Mühe gegeben uns zu belügen. Man musste noch nachdenken was die einem da erzählen. Heute zeigen die mit ihrem Finger auf uns und denken sich: &#8220;Na, na, naaaa? Beisst du jetzt zu? Hmmm? Willst du nicht? Dann setzen wir noch einen drauf!&#8221;</p>
<p>Wir deutschen sollen immer mehr arbeiten - bei unserer Produktivität - bleiben natürlich freiwillig länger in der Arbeit, damit wir den Job nicht verlieren. Erhalten einen Lohn, wie vor zehn Jahren und denken nicht mal daran mal einen Generalstreik an unserer Regierung durzuführen. Stattdessen kaufen wir Tilo Sarrazins Buch auf die Bestsellerliste, rammen diesem Pseudowissenschaftler noch extra Kohle in seinen ohnehin schon gefüllten Geldbeutel und winseln uns ginge es soo schlecht. Dabei haben wir keine Zeit! Bei unserer Produktivität und unserem Arbeitseinsatz müssten wir überall blühende Landschaften haben. Aber unsere Regierung verschwendet das Geld systematisch an sinnentfremdete Makulaturprojekte, die die Regierung so oft wechselt, wie andere Leute ihre Unterwäsche.</p>
<p>In Deutschland geht der Trend zum Drittauto. Papa hat einen Wagen, Mama muss auch einen haben und Liesel bekommt zum Abi das dritte.</p>
<p>Beschiss, Betrug, Kopieren und den Leuten mitten ins Gesicht lügen. Das ist der neue Trend unserer Bundesregierung, der Trend in unserem Land. Und wenn was schief läuft, wird behauptet &#8220;das Volk ist zu dumm&#8221;. Deswegen wird demnächst jeder deutsche Autohalter einen Brief von der Behörde erhalten, in dem drinnesteht ob sein Auto E10 tanken kann.</p>
<p>Unsere Strassen sind Schlaglöcher. Es gibt einen Unternehmer, der eine Technologie entwickelt hat alten Asphalt vorne aufzufräsen, im Gerät zu reinigen und mit neuem Teer zu ergänzen. Hinten kommt dann eine frische Strasse raus. Kostet weniger als ne Strasse, kostet auch weniger als die Flickenteppiche, die hier überall zu sehen sind. Er ist aber teurer als das Aufstellen eines Schildes: &#8220;Achtung Schlaglöcher&#8221;. Der Unternehmer steht kurz vor dem Konkurs. </p>
<p>Unsere Behörden haben es geschafft sich selbst in eingefahrene Muster einzusperren. Überall wird dank Aktionismus unser aller Geld verschwendet. Flickenteppiche und extra Schilder. Eine Mittellösung, die besser ist und weniger kostet? Wieso? Ist ja viel zu viel Arbeit. Wenn die Regierung und die Behörden den Kopf endlich mal von diesem beschissenen Papierkram frei bekämen, müssten wir auch weniger arbeiten, würden weniger krank sein und könnten dann auch weniger in die Krankenkasse einzahlen. Man glaubt manchmal wir befinden uns im freien Fall. Es gibt nur keinen Boden, auf dem man aufschlagen könnte.</p>
<p>Und der, der unserer Regierung am ähnlichsten ist setzen sie ab: Guttenberg. Ja, er ist zu ähnlich! Das stößt übel auf. Der muss weg!</p>
<p>Bürgergeld, wann kommst du endlich? Ich will endlich meine Zeit und meine Arbeit frei gestalten. Leitbild an! Bullshit aus!</p>
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		<item>
		<title>Journey to the End of the Night</title>
		<link>http://arbeitzwonull.de/781-journey-to-the-end-of-the-night-auch-in-deutschland</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus San Francisco stammt ein episches Stadtspiel, das seinesgleichen sucht. Es trägt den Namen &#8220;Journey to the End of the Night&#8221;. Jäger (Chaser) und Läufer (Runner) laufen durch die Stadt. Es ist eine Schnitzeljagt für Erwachsene. Die Runner bekommen eine Armbinde und müssen entlang einer Strecke von knapp 10km Länge zehn Checkpoints ablaufen. Dabei sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://arbeitzwonull.de/wp-content/uploads/2009/09/runner-300x262.png" alt="runner" width="300" height="262" class="alignleft size-medium wp-image-780" />Aus San Francisco stammt ein episches Stadtspiel, das seinesgleichen sucht. Es trägt den Namen &#8220;Journey to the End of the Night&#8221;. Jäger (Chaser) und Läufer (Runner) laufen durch die Stadt. Es ist eine Schnitzeljagt für Erwachsene. Die Runner bekommen eine Armbinde und müssen entlang einer Strecke von knapp 10km Länge zehn Checkpoints ablaufen. Dabei sind ihnen die Chaser, die eine andere Farbe als Armband haben, auf der Spur. Wird ein Runner (z.B. durch Tipp auf die Schulter) gefangen, so erhält der Chaser dessen Armbinde als Tropäe. Der Runner wird nun selbst zum Chaser und muss die anderen Fangen. So ergeht der Spielverlauf, dass immer mehr Chaser unterwegs sind. Ziel des Spieles ist es ans Ziel zu gelangen, ohne gefangen worden zu sein. An jedem Checkpoint und im ÖPNV herrschen sogenannte Savezones. Dort darf man sich ausruhen, man darf nicht gefangen werden.</p>
<p>Das Spiel wurde in San Francisco erfunden und steht under einer Creative-Commons Lizenz. Es wurde bereits in den Städten Chicago, Washington DC, Manhattan, Brooklyn, London und Wien gespielt. Nun hat es der Förderverein euregionale Digitalkultur (kurz <a href="https://fedev.eu">FeD e.V.</a>) geschafft das Spiel nach Deutschland zu holen. Am 17. Oktober 2009 findet die &#8220;Journey to the End of the Night&#8221; in Aachen statt. Dieses mal wird das Spiel aber etwas anders als sonst. Das <a href="https://metalab.at">Metalab</a> aus Wien und der <a href="https://fedev.eu">FeD e.V.</a> aus Aachen spielen das Spiel gemeinsam in Städtepartnerschaft. Unterschiedliche Vereine, die sowohl in Wien als auch in Aachen tätig sind haben sich zu einer Kooperation zusammengeschlossen und übertragen sich das Spiel per Videokonferenz öffentlich in die jeweils andere Stadt. Das Event verspricht derart interessant zu sein, dass bereits die Lokalmedien Interesse zeigen.</p>
<p>Nähere Details sind zu finden unter:<br />
<a href="http://0che.de">http://0che.de</a><br />
<a href="http://journey.defev.eu">http://journey.fedev.de</a><br />
<a href="http://metalab.at/wiki/Journey_to_the_End_of_the_Night">http://metalab.at</a></p>
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		</item>
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		<title>Selbstgemacht: Biogemüse - aus dem Wohnzimmer</title>
		<link>http://arbeitzwonull.de/772-selbstgemacht-biogemuse-aus-dem-wohnzimmer</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 06:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeiten ändern sich. Und man kann heute vieles auf hohem Niveau selbst machen. Der Philosoph Frithjof Bergmann schrieb in seinem Buch &#8220;Neue Arbeit, neue kultur&#8221; über den Wandel in unserer Zeit. Der von ihm gegründete Verein &#8220;new work new culture&#8221; empfiehlt &#8220;vertikale Gärten&#8221; in denen man auf kleinstem Raum viel Grün ziehen kann.
Auf ggrow [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://arbeitzwonull.de/wp-content/uploads/2009/08/window-farms-294x300.jpg" alt="window-farms" width="294" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-773" />Die Zeiten ändern sich. Und man kann heute vieles auf hohem Niveau selbst machen. Der Philosoph Frithjof Bergmann schrieb in seinem Buch &#8220;Neue Arbeit, neue kultur&#8221; über den Wandel in unserer Zeit. Der von ihm gegründete Verein &#8220;new work new culture&#8221; empfiehlt &#8220;vertikale Gärten&#8221; in denen man auf kleinstem Raum viel Grün ziehen kann.</p>
<p>Auf ggrow (link: <a href="http://www.ggrow.de/367-window-farmers-urban-farming-mit-vertikalen-garten">ggrow.de</a>) wird nun eine alternative für zu Hause vorgestellt: Window-Farming. Man zieht mit Plastikflaschen und einem Fenster ein komplettes Sortiment an Gemüse und Kräutern. Der Raum wird vollkommen genutzt. Bio-Food aus dem Wohnzimmerfenster.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vLJ6ZDfw3OA&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/vLJ6ZDfw3OA&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>(via <a href="http://www.ggrow.de/367-window-farmers-urban-farming-mit-vertikalen-garten">ggrow</a>, thx)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf: Bedingungsloses Grundeinkommen jetzt wählbar</title>
		<link>http://arbeitzwonull.de/763-wahlkampf-bedingungsloses-grundeinkommen-jetzt-wahlbar</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 13:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neue Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitenwende]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Wahlkampf ist zur Zeit sehr stark von der Teilnahme im Internet geprägt. Aber nicht nur Parteien nutzen diese Platform für sich. Man kann das Projekt &#8220;Deutschland sucht den BGA-Kandidaten&#8221; als &#8220;Pseudopartei&#8221; verstehen. Bundesweit engagieren sich viele Direktkandidaten - unter anderem Susanne Wiest (siehe arbeitzwonull artikel) - für die Einführung des &#8220;Bedingungslosen Grundeinkommens&#8221;. Statt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Wahlkampf ist zur Zeit sehr stark von der Teilnahme im Internet geprägt. Aber nicht nur Parteien nutzen diese Platform für sich. Man kann das Projekt &#8220;Deutschland sucht den BGA-Kandidaten&#8221; als &#8220;Pseudopartei&#8221; verstehen. Bundesweit engagieren sich viele Direktkandidaten - unter anderem Susanne Wiest (siehe <a href="http://arbeitzwonull.de/207-bedingungsloses-gurndeinkommen-petitionsserver-des-bundestages-bricht-zusammen">arbeitzwonull artikel</a>) - für die Einführung des &#8220;Bedingungslosen Grundeinkommens&#8221;. Statt eine Partei zu wählen, können Wähler jetzt Online aus einer Auswahl an Kanditaten ihren Vertreter für das Bürgergeld wählen. In Google Maps (G-Maps) kann man nachschauen, <em>welcher</em> Kandidat für das Bedingungslose Grundeinkommen steht. So kann man nun auch das Konzept &#8220;Bedingungsloses Grundeinkommen&#8221; wählen, ohne sich für eine Partei entscheiden zu müssen.</p>
<p>Unter <a href="http://bgekandidaten.blogspot.com/">Deutschland sucht den BGA-Kandidaten</a> kann man das G-Map Spiel spielen. Eine Facebookbox informiert. Wähler und ihre Kandidaten können miteinander kommunizieren. Wer wissen möchte, wer in seinem Wahlkreis für das Bedingungslose Grundeinkommen in Frage kommt, kann einfach online nachschauen.</p>
<p>Arbeitzwonull unterstützt diese Aktion während des Wahlkampfes durch Einbinden der Facebookbox.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BStOwD7EBUk&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/BStOwD7EBUk&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30874/1.html">Telepolis</a> berichtete über diese Aktion und nannte es No-Budget Wahlkampf.</p>
<p>(via <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30874/1.html">Telepolis</a> und Thomas. Vielen Dank) </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>E-Mail: Happy Birthday E-Mail</title>
		<link>http://arbeitzwonull.de/755-e-mail-happy-birthday-e-mail</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 19:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 3. August 2009 feiert die E-Mail ihren 25. Geburtstag. Es wurde heute vor 25 Jahren die erste E-Mail aus den USA an ein Deutsches Institut gesendet. Ursprünglich sollte diese Erfindung nur dem Wissenschaftsbetrieb dienen. Heute wissen wir, dass Betriebsprozesse vieler Unternehmen und das weit verbreitete Internet ohne E-mail nicht mehr möglich wären.
Wir feiern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 3. August 2009 feiert die E-Mail ihren 25. Geburtstag. Es wurde heute vor 25 Jahren die erste E-Mail aus den USA an ein Deutsches Institut gesendet. Ursprünglich sollte diese Erfindung nur dem Wissenschaftsbetrieb dienen. Heute wissen wir, dass Betriebsprozesse vieler Unternehmen und das weit verbreitete Internet ohne E-mail nicht mehr möglich wären.</p>
<p>Wir feiern mit. Happy birthday E-Mail.</p>
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		<title>Computerspiele: Das Hirnareal, das für Motivation zuständig ist, wird deutlich größer</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neue Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Serie: Generationenkonflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Interview der VDI-nachrichten (VDI-Nachrichten, 31. Juli 2009, Nr. 31) mit Herrn Prof. Hans Volker Bolay wird das Thema Computerspiele unter Analyse mit Kernspintomographen besprochen. Die Forschung brachte - für viele Spieler nicht überraschende - Ergebnisse zu Tage: &#8220;(wir) sind über die positiven Effekte ganz erstaunt. Wir können zum Beispiel deutlich messen, dass Spielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Interview der VDI-nachrichten (VDI-Nachrichten, 31. Juli 2009, Nr. 31) mit Herrn Prof. Hans Volker Bolay wird das Thema Computerspiele unter Analyse mit Kernspintomographen besprochen. Die Forschung brachte - für viele Spieler nicht überraschende - Ergebnisse zu Tage: &#8220;(wir) sind über die positiven Effekte ganz erstaunt. Wir können zum Beispiel deutlich messen, dass Spielen am PC Konzentrationsvermögen, Ehrgeiz und Motivation fördert. (&#8230;) Sie lernen vielmehr, wie man sich sicher auf virtuellen Oberflächen bewegt und das ist eine Qualifikation, die sie im Internetzeitalter jeden Tag brauchen werden. (&#8230;) </p>
<p>Was aber viele nicht wissen: Die Schattengesellschaft, die sich vor allem bei Onlinespielen bildet, ist zwar eine virtuelle, aber die Spieler empfinden sie als verlässlich. Viele tauschen sich über ganz persönliche Probleme wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit aus und erhalten Hilfestellungen von ihren Mitspielern. (&#8230;)</p>
<p>Menschen bekommen eine Leistungsbestätigung. 14- bis 17-Jährige Schüler haben uns berichtet, dass sie über das, was sie können, ein klares Feedback von ihrer Computergemeinschaft bekommen, von ihren Lehrern aber nicht. (&#8230;) Eltern sind in einer schwierigen Situation. Ihre Kinder sind ihnen technisch meilenweit voraus, wollen nicht kommunizieren und sie können sich in ihre Welt nicht hineinversetzen. Das genau müssen sie aber. (&#8230;) Dies gilt im Übrigen auch für die politisch verantwortlichen, die hohe Gartenzäune bauen wollen, sich mit der Materie aber nicht genügend auskennen. (&#8230;)&#8221;</p>
<p>(via VDI-nachrichten, Dieses Interview kann in voller Länge den VDI-Nachrichten, Ausgabe Nr. 31 nachgelesen werden. Vielen Dank.)</p>
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		<title>Arbeitswelt: Der Lebensstil der &#8220;Digital Natives&#8221; wird sich durchsetzen.</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 00:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neue Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitenwende]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zukunft wird es mehr temporäre Teams und &#8220;Co-Working-Spaces&#8221; geben.
Gemäß einer Studie &#8220;Ultima Office. Bürovisionen&#8221; ergehen drei Trends:
- Wissen ist der Motor der Wirtschaft.
- der Arbeits- und Lebensstil der &#8220;Digital Natives&#8221; hält Einzug in Unternehmen.
- die wachsende Zahl selbständiger Projektarbeiter organisiert sich zunehmend in Co-Working-Spaces und temporären Teams.
Büros müssen Möglichkeiten für öffentliche Arbeit und Rückzug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zukunft wird es mehr temporäre Teams und &#8220;Co-Working-Spaces&#8221; geben.</p>
<p>Gemäß einer Studie &#8220;Ultima Office. Bürovisionen&#8221; ergehen drei Trends:</p>
<p>- Wissen ist der Motor der Wirtschaft.<br />
- der Arbeits- und Lebensstil der &#8220;Digital Natives&#8221; hält Einzug in Unternehmen.<br />
- die wachsende Zahl selbständiger Projektarbeiter organisiert sich zunehmend in Co-Working-Spaces und temporären Teams.</p>
<p>Büros müssen Möglichkeiten für öffentliche Arbeit und Rückzug bieten.  Abteilungsübergreifende Kommunikation muss gefördert werden. Andererseits müssen sich die Mitarbeiter zurückziehen können um konzentriert die eigene Arbeit erledigen zu können.  Arbeitzwonull berichtete bereits über die Umsetung einer solchen Struktur (siehe <a href="http://arbeitzwonull.de/252-hallenprojekt-neue-arbeit-in-unserer-neuen-kultur">Hallenprojekt</a>)</p>
<p>(via <a href="http://www.redmark.de/firmenpraxis/newsDetails?newsID=1248074266.75">redmark</a>)</p>
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		<title>Gaia überwacht unsere Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BuzzMachine</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnis der Woche]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Kapitalismus&#8221; wirkt wie eine Weltanschauung. Die Wirtschaft als Prozess des Tauschens und Handelns wich einer Weltanschauung. Immer mehr - so kann man vermuten - soll unser Denken beeinflusst werden. Werbung wird von Psychologen begleitet. Immer punktgenauer wird das Konsumdiktat in unsere Köpfe gelegt. In Befragungen auf der Straße experimentieren Marktforscher mit den Passanten um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;Kapitalismus&#8221; wirkt wie eine Weltanschauung. Die Wirtschaft als Prozess des Tauschens und Handelns wich einer Weltanschauung. Immer mehr - so kann man vermuten - soll unser Denken beeinflusst werden. Werbung wird von Psychologen begleitet. Immer punktgenauer wird das Konsumdiktat in unsere Köpfe gelegt. In Befragungen auf der Straße experimentieren Marktforscher mit den Passanten um noch präzisere Werbung zu schalten.</p>
<p>Der Kapitalismus hat sein Gesicht verändert. Als 1989 der Zusammenbruch des sozialistischen Lagers allgemein wie ein Triumph gefeiert wurde, entließ man die Marktwirtschaft mit einem Siegeszug in die Freiheit. Der Soziologe Niklas Luhmann wollte damals von keinem Sieg sprechen: Er meinte, man könne allenfalls und höchstens die Formulierung wagen, dass der Sozialismus früher als der Kapitalismus zusammengebrochen sei.</p>
<p>Der Kapitalismus, der dem Westen Jahrzehnte märchenhaften Wohlstandes beschert hat, wird heute mehr und mehr als Bedrohung wahrgenommen. Ausgerechnet Unternehmer sehen sich teils selbst als Opfer des Systems. Sie beteuern glaubwürdig, dass sie dem System des freien Marktes ausgeliefert und in ihren Entscheidungen ohne Spielraum seien. Sie wollen keine Massenentlassungen vornehmen, aber die Kapitalrendite fordere es; sie wollen keine Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, aber die Konkurrenz erzwinge es.</p>
<p>Es scheint als müsse das System vor seiner eigenen Logik kapitulieren. Die Globalisierung führte zu der absurden Situation, dass die Marktwirtschaft scheinbar überstaatlich geworden ist. So wandern Unternehmen in Staaten aus, in denen andere Wirtschaftsbedingungen herrschen. Da Vollbeschäftigung und Wachstum als Voraussetzungen für einen gewissen Wohlstand erscheinen, passen die Staatsoberhäupter Gesetze und Richtlinien an - nicht selten zu Ungunsten der Konsumenten.</p>
<p><em>Globalisierung scheint zu einer überstaatlichen Wirtschaft geführt zu haben.</em></p>
<p>Die billigsten Produzenten eines reichen Landes konkurrieren mit den noch billigeren Produzenten der armen Länder.<br />
Nehmen wir einmal an, der Kapitalismus sei wirklich ein System, das alles, was es den Menschen bringt, unausweichlich bringt – dann sähe es um seine Zukunftschancen schlecht aus.</p>
<p>Nehmen wir aber umgekehrt an, der Kapitalismus sei gar kein System und seine Zumutungen alles andere als zwangsläufig – was dann? Dann wäre die Rede von Systemzwängen bloße Ideologie. Diese &#8220;Ideologie&#8221; wird von den Verfechtern des freien Marktes und durch das Kapital selbst vorgetragen.</p>
<h1>Gelten Marktgesetze wie Naturgesetze?</h1>
<p>Man mag vermuten, die Regeln des Marktes seinen den Naturgesetzen, wie der Schwerkraft, ähnlich. Es sind aber in Wahrheit Regeln, die sich die Gesellschaft selbst gegeben hat. <em>Regeln aber, die sich eine Gesellschaft gegeben hat, kann sie sich selbst wieder nehmen.</em> Betrachtet man die Milliarden, die in Insolvente Banken gepumpt werden, so bekommt man das Gefühl, diese Maßnahmen seinen unausweichlich. Sich diesen Prozessen zu entziehen erscheint vielerorts unmöglich, da man die Marktregeln gerne mit Naturgesetzen vergleicht - unumgänglich.</p>
<p>Nimmt man Aussagen Hannah Arendts hinzu, so kommt man auf eine eigenartige Interpretation: Ihre klassischen Definition einer &#8220;totalitären Bewegung&#8221; lautet: &#8216;Eine Bewegung, die auf der Behauptung ewiger Gesetze aufbaut, nach denen sich die Zukunft vorhersagen lässt, ist das wesentliche Kennzeichen einer totalitären Bewegung&#8217;. Doch darf man in diesem Zusammenhang den Begriff &#8220;totalitär&#8221; verwenden? Gemäß Hannah Arendt muß man von &#8220;totalitär&#8221; sprechen, wenn wir es wirklich mit unumgänglichen Gesetzen zu tun haben. Es gibt aber nachvollziehbar viele Beispiele, die einer Unumgänglichkeit widersprechen. Und das sind eben gerade unsere Naturgesetze:</p>
<h1>Innertialsysteme, Geschlossene Systeme und ihre Unumgänglichkeit</h1>
<p>Nicht nur in der Schule lernt man, dass innerhalb geschlossener Systeme ein Gleichgewicht herrscht. Ein schönes Beispiel ist ein Segelschiff und ein Ventilator. Steht der Ventilator am Ufer, so kann es das Schiff antreiben. Der Wind bläst in die Segel und das Schiff bewegt sich vorwärts. Solange, bis der Wind das Segel nicht mehr erreichen kann. Steht der Ventilator aber auf dem Schiff, so geschieht nichts. Der Wind bläst in das Segel und will das Schiff vorwärts bewegen. Die angesaugte Luft aber erzeugt einen Unterdruck und wirkt dem erzeugten Wind entgegen. Die Summer aller Kräfte ist Null. Es geschieht nichts. Innerhalb eines geschlossenen Systemes also bringt der Aufwand nichts. Die Energie wird in ein Gleichgewicht der erzeugten Kräfte umgesetzt. Lediglich die erzeugte Wärme geht in die Umgebung ab. Wir sprechen hier von Verschwendung. Überträgt man dieses Beispiel auf die Martwirtschaft, sieht man eine analogie. In den Anfängen unseres wirtschaftlichen Handelns standen Städte in der Mitte der Betrachtungen. Schnell waren die Märkte innerhalb der Stadt übersättigt. Der Ventilator stand auf einmal nicht mehr am Ufer, sondern auf dem Schiff selbst. Nun versuchte man mit anderen Städten und Dörfern Handel zu betreiben. Nun stand der Ventilator in der Stadt, und gab Antrieb nach außen.</p>
<p>Dann wurden Binnenmärkte befriedigt. Das System war wieder in sich geschlossen. Man fing an zu exportieren. Man schuf sich einen weiteren Ventilator am Ufer. Nun betreibt man Marktwirtschaft global. Und immer mehr wird der globale Wirtschaftsraum zu einem geschlossenen System. Man forciert Massenkonsum. Doch die Nachfrage nimmt ab. Die Menschen haben ja fast schon alles. Jetzt werden die ärmsten Länder zu Produzenten und Konsumenten. Und immer mehr und mehr wird der gesamte Planet zu einem geschlossenen Wirtschaftssystem - mit allen Konsequenzen. Und Gaia schlägt zu: Das Klima verändert sich. Ressourcen werden langsam knapp. Alleine durch diese naturgegebenen Einschränkungen kann die Marktwirtschaft nicht unumgänglich sein, ist somit also auch nicht &#8220;totalitär&#8221;.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage, warum der Kapitalismus, der in seiner bisherigen Geschichte nahezu ohne Einschüchterung und ideologische Heilsversprechungen auskam, auf seiner letzten Wegstrecke die Zuflucht zu groben Propagandalügen und utopischen Programmen suchen musste. Hat er also nun die Maske abgeworfen?  Mit dem Zusammenbruch der Neuen Märkte 2000 und dem Angriff des islamischen Fundamentalismus auf das World Trade Center, also in dem Moment, in dem offenbar wurde, dass der Kapitalismus auch untergehen könnte, jedenfalls Feinde hat, innere wie äußere, denen mit gutem Zureden nicht beizukommen ist. Es wäre nicht das erste &#8220;imperiale System&#8221; in der Geschichte, das im Moment seiner Bedrohung bös’ und zu einer Gefahr für die zivilisierte Menschheit wurde.</p>
<p>Die wahre Bedrohung geht aber von der Mutter aller Mütter aus: Gaia. Denn unser Planet hat möglicherweise irgendwann genug von uns. Das uns beschützende und versorgende &#8220;drumherum&#8221;, unsere Umwelt, ist das Maß der Dinge. Und dem Diktat der Natur haben wir zwingend folge zu leisten. Denn unsere Kontinente sind letztlich nur Schiffe, die uns beherbergen. Und wenn wir unsere Schiffe zerrstören, werden wir sprichwörtlich untergehen. </p>
<p>Ervin Laszlo schreibt in seinem Buch &#8220;Das dritte Jahrtausend&#8221;: &#8220;Funde aus prähistorischer Zeit lassen darauf schließen, daß der Sauerstoffgehalt der unberührten Natur ungefähr 38 Prozent des Atmosphärenvolumens betrug. Dann sank der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre auf ca. 30 Prozent, was hauptsächlich auf die Nutzung des brennstoffes Kohle (&#8230;) zurückgeführt wird. (&#8230;) Heute liegt er weltweit zwischen 19 und 21 prozent und in Großstädten bei 12 bis 17 Prozent. (&#8230;) Es ist bekannt, dass menschliches Leben bei einem Sauerstoffgehalt von sechs bis sieben Prozent nicht mehr möglich ist. (&#8230;) Ein altes chinesisches Sprichwort warnt: Wenn wir nicht die Richtung ändern, werden wir wahrscheinlich genau dort ankommen, worauf wir zusteuerten (&#8230;) <em>Einer der entscheidenden Unterschiede zwischen modernen und traditionellen Gesellschaften ist das Verhältnis zur Natur.</em>&#8221;</p>
<p>Mit den Worten von Ervin Laszlo möchte ich diesen Beitrag abschließen. Unsere Wirtschaft hat uns unbeschreiblichen Reichtum und Wohlstand beschert. Und noch immer ist diese Wirtschaft dazu in der Lage. Wollen wir in Zukunft von unseren Taten profitieren, haben wir keine andere Wahl, als die Natur in unsere wirtschaftlichen Aktivitäten mit einzubeziehen. Da in der Wirtschaft gerne in Zahlen gerechnet wird, solllten die Staaten den &#8220;Verbrauch&#8221; der Natur als Kosten auffassen. Idealisiert betrachtet würde das sogar dazu führen, dass gewisse Wirtschaftszweige dann Profit erwirtschaften, wenn sie ihr operatives Geschäfft einstellen.</p>
<p>Wohlstand ist philosophisch betrachtet unser Geburtsrecht - doch zu welchem Preis? Bewegt sich der Kapitalismus tatsächlich auf ein geschlossenes System zu? Der Planet ist endlich, daher trifft dies zu; also haben wir keine andere Wahl, als eine Dynamik innerhalb des Systemes zu schaffen - Recycling zum Beipsiel. Hier gilt aber: Unsere Bemühungen dürfen nicht mehr der Schaffung neuer Produkte gelten, sondern einer Dynamik zwischen Mensch, Natur und Wirtschaft. Zu erkennen, dass unser Wirtschaftssystem mehr und mehr zu einem geschlossenen System wird, eröffnet uns Möglichkeiten das Wirtschaftssystem geschickt zu erweitern um einen &#8220;anderen&#8221; Wohlstand für Gaia und uns alle zu erschaffen.</p>
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