Virgin-Boss ermöglicht Weltraumreisen Ende 2008.

Fünf spaceliner stehen dem Unternehmer zur Verfügung. Ein Trip ins All dürfte ca. 190.000 - 200.000 USDollar kosten. Die Reise wird effektiv dreieinhalb Stunden dauern, jedoch müssen die Passagiere noch ein Trainig im eigens dafür errichteten Space Camp in der Mojave-Wüste absolvieren. Das Training soll drei bis vier Tage dauern.
Sind alle Passagiere gut vorbereitet, so trägt sie das Mutterschiff “Eve” in die Lüfte und beschleuningt alle auf Schallgeschwindigkeit.
Space Ship 2(Bildquelle: Wikipedia)
Die Passagiere werden die Schwerelosigkeit erleben, mit eigenen Augen sehen, dass die Erde wirklich rund ist und haben die Gelegenheit das All zu genießen. Ende 2007, Anfang 2008 laufen die letzten Tests. Es ist zu erwarten, dass die ersten Passagiere Ende 2008, Anfang 2009 den ersten zivilen, kommerziellen Weltraumtrip erleben können. Vor Wiedereintritt in die Atmosphäre werden die Tragflächen eingefahren und das Flugzeug verwandelt sich in ein Shuttle. Dadurch kann die Luftreibung vermindert werden, wodurch eine geringere Temperatur beim Wiedereintritt entsteht. Diese Konstruktion unterscheidet Bransons Fluggerät von denen der NASA. Die größte Gefahr beim Weltraumflug geht von der unvorstellbar hohen Außentemperatur beim Wiedereintritt in die Atmosphäre aus. Bransons Flugzeugt gilt daher als sicher, da es Konstruktionsbedingt geringere Temperaturen erzeugt.

Der Unternehmer Richard Branson selbst möchte zusammen den seinen Kindern und den eigenen Eltern dabei sein. Das ist echter Pioniergeist. Die ersten zivilen Personen im All. Die ganze Familie. Es sieht also so aus, als würde der Virgin-Boss endgültig Geschichte schreiben. Ende 2008 ist es dann wohl soweit.

Das Unternehmen heisst Virgin Galactic und ist hier im Web zu finden; Nach Ansicht von Transportminister Norman Mineta ist die private Raumfahrtindustrie inzwischen so weit, dass die ersten Genehmigungen für Flüge ins All bereits im Jahr 2008 erteilt werden können. Also grünes Licht für den britischen Milliardär Branson.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=09C795Rn3zk]

Das ist ein Unternehmer, wie er im Buche steht. Nun stellt sich die Frage, wie die Menschheit darauf reagiert. Einerseits reden Alle über Umweltschutz, Öko und Energie sparen, andererseits beginnt jetzt die zivile Weltraumfahrt. Alleine dieser Spaceflight ist ein weiteres Indiz dafür, das wir in einem neuen Zeitalter leben. Wenn politisch nicht bald etwas passiert, wird sich diese Welt in Widersprüchen verlieren und der Planet spaltet sich in zwei Lager: Die, die das neue Zeitalter verabscheuen und die, die das neue Zeitalter begrüßen.

Ich für meinen Teil habe mich entschieden; Hätte ich die Kohle für den Flug, würde ich mitmachen.

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5 Responses to “Virgin-Boss ermöglicht Weltraumreisen Ende 2008.”

  1. Perfect Says:

    Branson war ja schon immer ein Luftfahrtnerd.

  2. Der Bürokrat Says:

    Die so genannten “Nerds” und “Freaks”, aber nur die, die ihrer Vision folgen, sind die, die irgendwann etwas Großes erreichen. Diese Begriffe sind leider in heutiger Zeit sehr negativ geprägt. Aber wenn kümmert’s zum Teufel, solange einer dieser Freaks oder Nerds etwas erschafft, was den anderen knapp 6 Milliarden Folgeschaafen vorenthalten bleibt. Ich weiss nicht, wann es bei mir soweit ist, aber ich kann mit Stolz behaupten, ein “Nerd” zu sein!

  3. BuzzMachine Says:

    Entrepeneur ist ein viel schöneres Wort für “Nerd”.

  4. Der Bürokrat Says:

    Ah naturellement monsieur, das klingt in der Tat edler :)

  5. Perfect Says:

    Bei der Umfrage zur Luftfahre fehlen zwei Antworten (daher so wenig beteiligung IMHO):

    - Weis nicht.
    - Kann das nicht entscheiden, da ich mich nicht ausführlich infromiert habe.

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