Politikverdrossenheit - nicht mehr!
Auf Familienhandbuch kann man lesen: “Insgesamt lässt sich ein langfristiger Trend zu einem nachlassenden politischen Interesse Jugendlicher feststellen (der sich im Übrigen gemäß neuerer Studien nicht unbedingt im politischen Interesse der Gesamtbevölkerung widerspiegelt). Die vor diesem Hintergrund oftmals diagnostizierte “Politikverdrossenheit” stellt sich dabei bei näherem Hinsehen, wie bereits seit längerem bekannt, als eine “Politiker- und Parteienverdrossenheit” dar. Es sind nicht bestimmte Parteien, denen die Jugendlichen das Vertrauen entziehen. Vielmehr schwindet das Vertrauen in die Lösungskompetenz und in die Integrität von Parteien sowie von Politikerinnen und Politikern insgesamt.”
Es wird oft diskutiert, warum die Piratenpartei innerhalb so kurzer Zeit so viele Mitglieder und Wähler anzieht. Die Wahlverdrossenheit der Jugend scheint aus einem Mangel an Interessensvertretern gelegen haben. Möglicherweise haben wir hier eine neue Partei, die als eine einzige Fraktion dem Wahlprofil der Wahlverdrossenen entspricht. Sollte dies wirklich zutreffen, wird sich der “Generationenkonflikt” denmächst im Bundestag zeigen.
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