Überdenken wir die Bildungssysteme
Okay, der Bachelorstudiengang wurde eingeführt. Sollte man aber nicht langsam darüber nachdenken eine Kombination aus Arbeiten und Lernen einzuführen? Es ist bekannt, dass die Halbwertszeit von Wissen (Bericht an den Club of Rome 1997) abnimmt, und die Lebenserwartung steigt. Die Altersabhängigkeit (Kinder, Rentner) zwingt unsere Gesellschaft zu höheren Lebensarbeitszeiten. Betrachten man nur das Wissen aus den Ingenieurswissenschaften oder der Informatik, so kann man feststellen, dass ein Student am Ende seines Studiums “veraltetes Wissen” in seinem Kopf hat (im Vergleich zu seinen ehemaligen Erstsemesterveranstaltungen). Man sagt, das das Ingenieurswissen gerade mal 5 jahre hält, bevor es veraltet ist. Das Tempo nimmt zu, die Kosten sinken stetig. Wir leben in einer Zeit, in der die Produktkosten schnell gegen Null konvergieren, das Wissen auf dem Planeten sich täglich fast verdoppelt und der Konsum längerfristig abnimmt, und so wird auf Drittweltländer ausgewichen; zum Sparen von Produktionskosten und zur Erschließung neuer Käuferkreise.
Irgendwann ist der Planet dicht. Dann sind alle Länder entwickelt, haben eine eigene Wirtschaft. Und was dann?
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