Jammern kann die Musikbranche am besten

Die Musikbranche beklagte zum Jahreswechsel 2008/2009 einen Einbruch in den CD-Verkäufen um 20 Prozent und beklagte sich über ein Verkaufswachstum um 30 Prozent im mp3-Markt. Denn es würden weniger Alben verkauft werden. Schaut man aber einmal genauer auf die Alben, stellt man fest, dass auf den CD’s zu 90 Prozent Tand zu finden ist und es letztlich nur das eine Lied ist, das den Käufer interessiert. Im Zeitalter des iPod ist es kein Wunder, das die mp3-Shops boomen. Kauft man einen aktuellen Sampler, so muss man sich auch über die Booklets beklagen. Waren es früher künstlerische Büchlein mit Informationen über den Künster, findet man heute zusammen getackerte Werbeeinlagen, die zusätzlich darüber aufklären, das man das eben für 35 Euro erworbene Stück Silberling stückweise - natürlich gegen Gebühr - unter bestimmten Telefonnummern auch auf sein Handy laden kann. Eine schiere Unverschämtheit.

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