Auf den Kopf gestellt

Das Problem: Entweder man ist in der Maschine und akzeptiert den vollzogenen Hirntod, oder man ist ausserhalb der Maschine und wird grundlos und ungefragt diskrimiert. Dass der Wirtschaft die Felle wegschwimmen für die restlichen Ausläufer der alten Ökonomie, bedingt durch technologischen und sozialen Wandel, ist bekannt. Doch hierzulande funktioniert die Wirtschaft noch immer nach den alten Dogmen und Ideologien der Industrie: Denken = schlecht, automatisierte Abläufe ohne Verantworting = gut. Aber so läuft das nicht. Es macht sich ein ungemütliches Klima breit in dem Solidarität und Gerechtigkeit zwar schöne Vokabeln sind, aber im Grunde die Gesellschaft immer kälter und egaler wird. Ein erster Schritt in eine neue Richtung wäre den Denkapparat wieder einzuschalten und vor allem damit aufzuhören, den denkenden Teil der Gesellschaft zu diskriminieren.

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WŠhle Piraten!

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One Response to “Auf den Kopf gestellt”

  1. BuzzMachine Says:

    Insgesammt kann man noch ergänzen, dass gerade in den “neuen” Berufen oft schnell Lösungen gebraucht werden. Das Talent zur Improvisation und Kreativität sind da Schlüsselqualifikationen. Die “alte” Ökonomie wird wohl in ihren Grundfesten bestehen bleiben. Zumindest ist diese Art des Erwerbs ein Globaler Standard. Das Arbeitsklima und die Herangehensweise innerhalb der Betriebe ist aber flächendeckend zu überdenken. Und zum Glück gibt es Betriebe, die intern neue Arbeitsabläufe erproben, verwenden und nutzen. Und in solchen Betrieben gibt es mittags kein “Mahlzeit”, sondern ein “Ich gehe was Essen. Kommst du mit?”, “Nein, ich muss noch was machen. Bringst du mir was mit?”, “Klar, was willst du denn haben?”.

    So kann man arbeiten - unter Kollegen.

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