Utopie Vollbeschäftigung

Der Wikipedia kann man über Utopie folgendes entnehmen: “Eine Utopie (…) ist eine Wunschvorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zwar denkbar und in vielen Fällen wünschenswert, vor dem jeweiligen historisch-kulturellen Hintergrund jedoch in vielen Fällen (noch) nicht oder nicht mehr realisierbar ist.”

Wenn ich diese Zeilen Lese, höre ich die Definition der ‘Vollbeschäftigung’. Nun mal Hand aufs Herz. Personal wird heutzutage nur als Kostenstelle betrachtet. Nur die Produktivität eines Mitarbeiters zählt. Unternehmen haben eine Gewinnverpflichtung. Und Arbeiten wollen die meisten Leute auch nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es wegen des Lebensunterhaltes müssen.

Im Spiegel kann man nachlesen: “Den ‘inneren Schweinehund’ überwinden, sich ‘zusammenreißen’, den ‘Arsch hochkriegen’ - an plastischer Sprache mangelt es nicht, wenn es um Motivation geht. Doch allzu häufig mangelt es an ihr: Leistungsbereitschaft ist ein rares Gut in Deutschland. Jedenfalls steht das in zahlreichen Untersuchungen, zuletzt in einer Studie der Beratungsfirma Gallup. Demnach fühlen sich die meisten Arbeitnehmer nicht an ihre Firma gebunden, etwa ein Fünftel sabotiert sogar die Interessen der Chefs.”

Staaten haben Ziele und erklären diese. China zum Beispiel hat sich vorgenommen Wirtschaftsmacht zu werden. Die USA scheinen sich vorgenommen zu haben die Energie des Planeten zu kontrollieren. Und Deutschland? Ich höre ständig, das wir das Ziel Vollbeschäftigung anstreben. Unter der Haube habe ich aber das Gefühl, dass dieses Volk nur damit beschäftigt ist das “dritte Reich” (Danke DoooJooo) zu vergessen.

Unser Ziel sollte nicht Vollbeschäftigung sein. Das schaffen wir wahrscheinlich ohnehin nicht. Wir sollten dafür sorgen, dass die meisten Menschen in unserem Volke glücklich sind. Da scheint in Deutschland nämlich extremer Nachholbedarf zu bestehen.

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